Statt Klebstoff dominieren Schrauben, Keile, Schlitz-und-Zapfen oder konische Holzdübel. Solche Verbindungen halten sicher und können dennoch gelöst werden. Sie erlauben Pflege, Austausch und Umbau, ohne Material zu zerstören. So bleiben Möbel im Fluss, wachsen weiter und passen sich veränderten Bedürfnissen an, ohne ihre konstruktive Integrität zu verlieren.
Laugen, Öle, Seifen und mineralische Anstriche bewahren Poren, regulieren Feuchte und sind leicht zu erneuern. Vorhandene Lacke werden geprüft, problematische Schichten entfernt oder gekapselt. Ziel ist eine robuste, reparaturfreundliche Haut, die gut altert und die sinnliche Qualität des Materials zeigt, statt sie mit dicken Schichten zu überdecken oder zu versiegeln.
Wenn alte Platten schwingen oder Kanten ermüden, helfen innenliegende Schienen, rückseitige Konsolen oder austauschbare Zargen. Solche Eingriffe bleiben optisch zurückhaltend, steigern jedoch Tragfähigkeit und Alltagstauglichkeit. Sie respektieren die Geschichte, verbessern die Performance und verlängern die Lebensdauer signifikant, ohne die unverwechselbare Handschrift des Fundstücks zu verwischen oder zu verfälschen.
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